Jills Welt

... ist ein Blog über Tierrechte und veganes Leben.

Der Name ist eine Hommage an die britische Tierrechtsaktivstin Jill Phipps.
Jill verstarb am am 1. Februar 1995 bei Protesten gegen Tiertransporte. Sie wurde von einem LKW überfahren.

Gleich dreimal bin ich in der vergangenen Woche über das Thema “Kunst und Tiere” gestolpert. Das Magazin “Antennae”, “Our Hen House" und die "Tierbefreiung" berichten über Kunst zur Mensch-Tier-Beziehung und aktuelle Ausstellungen.

Antennae ist eine englischsprachige Onlinezeitschrift, die sich auf akademischen Niveau mit der Mensch-Tier-Beziehung auseinandersetzt. Der Fokus der aktuellen Ausgabe liegt auf dem Thema “Tiere in der Kunst”. Das Magazin verbindet “wissenschaftliches Schreiben, informative Artikel und Interviews mit führenden Kuratoren, Wissenschaftler, Filmemacher, Wissenschaftler und Medien Produzenten”. Die neueste Ausgabe konzentriert sich zum einen auf Tierethik und zum anderen auf die Künste. Sie enthält unter anderem ein  Interview mit Tom und Nancy Regan sowie die großartigen Werke der Künstlerin Sue Coe. Zudem untersucht Brett Mizelle die Frage:  ”Wie weit sind wir seit der Veröffentlichung von Peter Singers Animal Liberation (1973) in der Frage der Tierrechte weitergekommen? Die aktuelle Ausgabe kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Our Hen House" haben auf ihrer Webseite der Kunst eine eigene Rubrik gewidmet. Das Projekt hat jetzt eine kleine Doku über Sue Coe gedreht in der sie darüber spricht, was sie motiviert und mit ihren Bildern ausdrücken möchte. Die in New York lebende britische Künstlerin malt, zeichnet und skizziert Bilder die sie in Schlachthöfen, Massentierhaltungen und an anderen Orten an denen Tiere ausgebeutet werden, gesehen hat. Hier die Doku:

In der aktuellen Ausgabe der “Tierbefreiung" geht die Berliner Künstlerin Lin May der Frage nach, warum "das menschliche Scheitern in der Verantwortung für Tiere sich gerade in der Zeitgenössischen Kunst auf exemplarische Weise äußert". Anhand von drei Ausstellungen in Berlin zeigt sie auf, "wie wenig Alternativen zu geltenden Hierachien innerhalb des Mensch-Tier-Verhältnisses zur Diskussion stehen". Ebenfalls in der "Tierbefreiung" ist ein Interview mit dem veganen Künstler Hartmut Kiewert über seine Bilder, die Wahrnehmung von Fleisch und Atomkraft zu lesen.
Bereits am 29. und 30. Oktober fand in Berlin die Konferenz “Animals and Aesthetics” statt. Sie stand im Kontext der jungen akademischen Disziplin der Human-Animal Studies, ebenfalls in der “Tierbefreiung” nachzulesen.

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